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Zahnarztpraxis Dr. Nenad Antic | Holbeinstrasse 52 | CH-4051 Basel | Tel.: +41 (0)61 283 80 20

 


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Leistungen Parodontitis

Sprechstunde Parodontitis
Zur ausführlichen Beratung und Besprechung von Zahnfleischproblemen haben wir für Sie eine spezielle Parodontitis-Sprechstunde eingerichtet.
Bei Interesse rufen Sie uns an: 061 283 80 20
oder schicken Sie ein E-Mail : Dr. Nenad Antic

Was ist Parodontitis (Parodontose)?
Parodontitis ist eine häufig auftretende Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie kommt hauptsächlich bei Erwachsenen über 35 Jahren vor und entsteht durch Bakterien, die in sauerstoffarmen Umgebungen leben (Anaerobier). Auffälligstes Symptom in der Anfangsphase ist Zahnfleischbluten.
Durch die Entzündung wird der Zahnhalteapparat allmählich zerstört. Dadurch kommt es zu Zahnlockerungen und schliesslich zu Zahnverlust.

Der Krankheitsverlauf
Wenn schädliche bakterielle Zahnbeläge (Plaque) im Randbereich zwischen Zahnfleisch und Zahn nicht regelmässig und sorgfältig entfernt werden, kann dies zunächst zu einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führen. Das Zahnfleisch schwillt an und bildet zwischen Zahn und Zahnfleischrand sogenannte Pseudotaschen, kleine Vertiefungen, in denen sich schädliche Bakterien zunehmend besser einnisten können.
Bei Nichtbehandlung dieser Entzündung bilden sich durch entzündliche Rückbildungsprozesse echte Zahnfleischtaschen, die sich allmählich vertiefen. Ab einer Tiefe von mehr als 3 mm sind Zahnfleischtaschen vom Patienten mit normalen Mitteln nicht mehr putzbar. Hier finden parodontitisverursachende Anaerobier (Bakterienarten, die ohne Sauerstoff leben) perfekte Lebensbedingungen. Sie vermehren sich rasant und produzieren immer mehr Giftstoffe, die zu immer tieferen Taschen und letztlich zur Zerstörung des Zahnhalteapparates und des Knochens führen. Es kommt zur Zahnlockerung und schliesslich zum Zahnausfall.
Tatsächlich ist bei Erwachsenen ab 35 bis 45 Jahren Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverluste

Wie kann ich Parodontitis frühzeitig erkennen?
Anders als Karies verursachen Zahnbetterkrankungen in der Regel zunächst keine Schmerzen und werden deshalb oft vom Erkrankten nicht bemerkt.
Die Symptome der Parodontitis (bzw. der Gingivitis als erstem Stadium der Parodontitis) sind Rötung und Anschwellen des Zahnfleisches sowie Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Essen (Biss in den Apfel). Die Zähne erscheinen oft länger. Ausserdem kann Parodontitis schlechten Geschmack und Mundgeruch zur Folge haben. Auch Überempfindlichkeit der Zahnhälse auf Heisses und Kaltes oder Süsses und Saures ist ein Alarmzeichen.
Insbesondere bei Personen im kritischen Alter ab 35 Jahren empfiehlt sich eine regelmässige Selbstkontrolle in monatlichen Intervallen. Hierzu sollte man sich die Zähne ohne Zahnpasta (die Blutungen oft überdeckt) gründlich bürsten. Falls sich dabei blutende Stellen zeigen, liegt wahrscheinlich eine Parodontitis vor. Reinigen Sie die blutenden Stellen in der Folgezeit besonders gründlich, um die parodontitisverursachenden Bakterien zu entfernen. Halten die Blutungen nach ein bis zwei Wochen sorgfältigen Putzens trotzdem immer noch an, kommen Sie bitte in die Praxis.

Siehe auch Vorbeugung:
Besondere Gefahren durch Parodontitis

Sanfte Parodontalbehandlung

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